• am 28.02.2017 hinzugefügt:

Medienberichte

Unter dem Titel „Flächennutzungsplan 2030“ veröffentlichte der OK54 Trier am 7.Februar 2017 einen Bericht über aktuelle Themen in Trier-Mariahof.

Der erste Teil beschäftigt sich mit dem Flächenutzungsplan 2030 und hier im speziellen mit der Problematik der geplanten alternativen Neubauflächen „Brubacher Hof“ in Trier-Mariahof und „Unterm Langenberg“ zwischen Trier-Euren und Trier-Zewen.

Im zweiten Abschnitt (ab Minute 7:26) dieses Beitrags wird die geplante Bebauung am Hofgut Mariahof beleuchtet.

Hier gehts zum Video

  • am 21.12.2016 hinzugefügt

1000 Bürger fordern „Mut zur Lücke“ 

Übergabe der Unterschriftenliste zum Bauvorhaben in Trier-Mariahof, 

TV vom 20.12.2016

(Trier-Mariahof) Auf Initiative von Katrin Ehrmann-Schultze haben 1000 Bürger eine Petition an die Stadt Trier unterzeichnet. Ihr Titel: „Mut zur Lücke – Freiraum statt Bebauung am Ortseingang Trier-Mariahof“. Bei der Übergabe der Liste am Montagmorgen gab es eine Zusage vom Stadtvorstand.

Trier-Mariahof. Seltener Besuch im Stadtteiltreff Mariahof: Der komplette Stadtvorstand mit Oberbürgermeister Wolfram Leibe (SPD), Bürgermeisterin Angelika Birk (Grüne) und Baudezernent Andreas Ludwig (CDU) hält seine wöchentliche, nichtöffentliche Sitzung auch wechselweise in den Stadtteilen ab. An diesem Tag ist Mariahof an der Reihe. Das heißt, zusätzlich zur normalen Tagesordnung bekommt Ortsvorsteher Jürgen Plunien Gelegenheit, Anliegen aus seinem Stadtteil vorzubringen.

Doch zuvor will eine Gruppe von Bürgern Informationen und 1000 Unterschriften einer Petition übergeben. Sie richtet sich gegen die geplante Bebauung der Fläche östlich des Hofguts Mariahof. Dort und auf der Tarforster Höhe will die Stadt Mehrfamilienhäuser mit Sozialwohnungen errichten, die auch von Flüchtlingen genutzt werden sollen (der TV berichtete).

In Vertretung der Initiatorin Katrin Ehrmann-Schultze spricht Christina Lehmann zum Stadtvorstand: „Es geht nicht um eine generelle Ablehnung von sozialem Wohnungsbau, sondern um die Standortfrage aus städtebaulicher Sicht.“ Solange die Entscheidung für oder gegen ein Neubaugebiet Brubacher Hof nicht gefallen sei, sei eine umfassende Beurteilung der Gesamtentwicklung nicht möglich.
„Die Zuweisung von Flüchtlingen an die Stadt Trier ist stark zurückgegangen“, stellt Lehmann fest. Die Bedingungen, unter denen der Stadtrat den Beschluss zum Bau der Wohnungen gefasst habe, hätten sich also verändert. Es müsse möglich sein, diesen Beschluss – wenn schon nicht aufzuheben – zumindest aufzuschieben. In der Petition heißt es zur Begründung: „Zwischen dem denkmalgeschützten Hofgut und den Häusern der Wolkerstraße wurde bewusst eine unbebaute Fläche freigehalten. Sie eröffnet den Blick in die Brubacher Flur und das angrenzende FFH-Gebiet „Mattheiser Wald.“

Die Dezernenten Ludwig und Birk verweisen auf die Auswahl favorisierter Bauentwurfspläne durch eine 24-köpfige Kommission am heutigen Dienstag und versprechen: „Im Januar werden wir die Varianten öffentlich vorstellen.“ Der Ortsbeirat werde sich wohl dann am 25. Januar damit befassen, der Stadtrat am 2. Februar entscheiden. cus

  • am 8.10.2016 hinzugefügt:

Unter folgendem Link kann dieser Vorschlag noch bis zum 23.10.2016 im Bürgerhaushalt Trier bewertet werden:

Vorschlag im Bürgerhaushalt Trier 2016:

Attraktiver Ortseingang für Mariahof

 N

Der Platz östlich des Hofguts Mariahof sollte nicht alleine auf eine Bau- und Verkehrsfläche mit „Gelenkfunktion“ (Aussage der Stadtverwaltung) reduziert werden. Als Ortsmittelpunkt der „Gartenstadt Mariahof“, der Wohnanlage „Trebetastraße“ und des von der Stadtverwaltung favorisierten Neubaugebietes „Brubacher Hof“ hat diese Fläche in direkter Nachbarschaft zu dem denkmalgeschützten Kleinod „Hofgut Mariahof“ das Potential zu einem Treffpunkt oder Quartiersplatz, der für alle Bürger nutzbar sein kann. Das ist auch eine Forderung aus dem Stadtteilrahmenplan, dem eine umfangreiche Bürgerbeteiligung vorangegangen ist (www.bebauung-hofgut-mariahof.c…), sowie des Landschaftsplans zum FNP 2030.

Neben einem gestalteten Parkplatz als Ausgangspunkt zum FFH-Gebiet „Mattheiser Wald“ kann hier anstelle der geplanten Bebauung ein kleiner „Bürgerpark“ mit Rastplatz für Wanderer, Spielflächen und einem Gemeinschaftsgarten im Sinne der „Essbaren Stadt“ entstehen. Die Gartenfreunde Mariahof leisten in dieser Hinsicht schon gute Arbeit. Der einzige Ortseingang von Mariahof sowie das Hofgut erfahren dadurch eine enorme Aufwertung und schon am Ortseingang wird der Begriff „Gartenstadt“ erlebbar.

Sozialer Wohnungsbau ist in Trier eine selbst verantwortete Mangelware. Das alleine rechtfertigt aber keine aus einem momentanen Engpass heraus geborenen, kurzsichtigen Lösungen, die im Schnellverfahren umgesetzt werden.

Die derzeit geplanten Wohnblocks im sozialen Wohnungsbau können ebenso gut auf dem gegenüberliegenden Blumenfeld westlich des Hofguts oder in dem Neubaugebiet Brubacher Hof gebaut werden. Besser noch wäre es, bestehende Bausubstanz zu sanieren.

  • am 22.09.2016 unter „Kritik“ zugefügt:

Infrastrukturelle Versorgung

Heizwerk: Der Ortsbeirat bat die Verwaltung zu prüfen ob die neuen Häuser an das Fernheizwerk angeschlossen werden.

Die Stadt sagt:

  • „Unserer Kenntnis nach reicht die Leistung des Heizkraftwerkes in Mariahof nicht aus, um zusätzliche Wohnungen zu beheizen. Die Anlage wird darum über eine eigene Heizanlage verfügen“ (Antwortschreiben von Baudezernent Ludwig v. 17.03.2016 auf den Prüfantrag des OBR). 

Wir sagen:

  • diese Aussage ist falsch
  • laut Auskunft der Stadtwerke Trier reichen die Kapazitäten des Fernheizwerks Mariahof sogar aus, um ein mögliches Neubaugebiet Brubacher Hof zu versorgen (Voruntersuchung zur städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme Brubacher Hof, Arbeitsfassung Stand 16.12.2015, Pkt. 2.7.1, S. 37).
  • Kosten für die Verlegung der erforderlichen Leitungen dürfen kein Grund sein, sich aus der bestehenden Solidargemeinschaft auszuschließen
  • „Anschlusszwang“ aller Mariahofer Haushalte an die Fernwärmeversorgung, d.h. keine Ausnahme für die Stadt als Bauherr
Fazit: Im Sinne der Solidargemeinschaft und aus umweltpolitischen Gesichtspunkten gibt es keine Alternative zum Anschluss der Häuser an das Fernheizwerk. Gerade im Hinblick auf ein sehr wahrscheinliches Neubaugebiet „Brubacher Hof“ sollten im Sinne der Nachhaltigkeit die notwendigen Leitungen schon jetzt bis zu den neuen Gebäuden verlegt und diese dann durch Fernwärme versorgt werden. Alles andere entspricht keiner vorausschauenden Planung, die sowohl von Baudezernent Ludwig als auch Oberbürgermeister Leibe propagiert wird!

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