Derzeitige Nutzung

  • Parkplatz für Wanderer, Spaziergänger, Sportler; leider auch Abstellplatz für Wohnmobile, Wohnwagen und Firmen-LKW
  • Ausgangspunkt zum angrenzenden FFH-Gebiet „Mattheiser Wald“, Naherholungsgebiet
  • Festplatz für diverse Veranstaltungen, z.B. St. Martin, 1.Mai Wanderung
  • Abstandsfläche und sogenannte Grünzäsur zwischen denkmalgeschütztem Hofgut und Siedlung „Gartenstadt Mariahof“
  • Sichtachse in die freie Landschaft, dadurch Einbettung des Hofguts in eine möglichst unverbaute, landschaftlich geprägte Umgebung

 

Planvorgaben

1. Landschaftsplan 2011 (zum FNP 2030)
  • Erhaltung der Freifläche als Grünzäsur, bzw. Landschaftsbrücke
  • Entwicklung als attraktiver Ausgangspunkt für Naherholung
  • Sicherung und Erlebbarkeit des Gutshofes mit den umgebenden Grünflächen
2. Stadtteilrahmenplan
  • keine Außenentwicklung der Siedlung Mariahof aufgrund der einheitlichen, kompakten und abgeschlossenen Bebauung als Gartenstadt
  • Erhaltung der Grünzäsur und der offenen Freiflächen vor und zwischen dem Gutshof und der Siedlung
  • Wahrung der Landschafts- und Sichtbezüge
  • Entwicklung eines gestalteten Stellplatzes mit Spieleinrichtungen
  • „In-Wert-Setzung“ des namensgebenden, denkmalgeschützten Gutshofs mit umgebendem Landschaftsbild als identitätsstiftendes Element des Ortsteils
3. Bebauungsplan BMa1 von 2011
  • eine bauliche Siedlungsausdehnung für den Stadtteil ist aufgrund seiner einheitlichen, kompakten und abgeschlossenen Bebauung als Gartenstadt auszuschließen, demzufolge ist von einer Außenentwicklung abzusehen und es sind keine weiteren Baumaßnahmen außerhalb der Grenzen des Bebauungsplans erwünscht
4. Flächennutzungsplan 1982, Fortschreibungsstand 2015
  • Ausweisung der Fläche als Grünfläche

 

FNP 2030

  • Ausweisung der Fläche im Entwurf des FNP entgegen der Planung im Vorentwurf als Wohnbaufläche, das steht im Widerspruch zu den Forderungen des Landschaftsplans 2011
  • Ausweisung einer neuen Siedlungsfläche „Brubacherhof“ mit 30 ha Größe als  Neubaufläche; dieser Standort wird vom Stadtvorstand favorisiert (Stand Juli2016)
  • einzige Erschließungsmöglichkeit dieses Neubaugebietes über die jetzige Parkplatzfläche mit erwarteten 5000 Fahrten/Tag

Weitere Erläuterungen zum FNP 2030 und den daraus resultierenden Folgen für den Bereich Hofgut Mariahof finden Sie hier

 

Entstehungskonzept „Gartenstadt Mariahof“, Prof. Kühn

  • bewusst freigehaltene Abstandsfläche der Siedlung zum Hofgut um eine negative Beeinträchtigung dessen Erscheinung zu verhindern
  • höhenmäßig gestaffelte Bebauung, die von außen nach innen ansteigt
  • Bestätigung dieses Konzeptes durch den Bebauungsplan BMa1 von 2011; lediglich eingeschossige Bebauung ist am Ortsrand Wolkerstraße zum Hofgut hin erlaubt, während auf der anderen Straßenseite auf zwei Geschosse aufgestockt werden darf

 

Ausgangslage