Dieser Vorschlag kann im Bürgerhaushalt Trier bis zum 23.10.2016 unter folgendem Link bewertet werden:  https://www.trier-mitgestalten.de/vorschlag/7738

Attraktiver Ortseingang für Mariahof

Der Platz östlich des Hofguts Mariahof sollte nicht alleine auf eine Bau- und Verkehrsfläche mit „Gelenkfunktion“ (Aussage der Stadtverwaltung) reduziert werden. Als Ortsmittelpunkt der „Gartenstadt Mariahof“, der Wohnanlage „Trebetastraße“ und des von der Stadtverwaltung favorisierten Neubaugebietes „Brubacher Hof“ hat diese Fläche in direkter Nachbarschaft zu dem denkmalgeschützten Kleinod „Hofgut Mariahof“ das Potential zu einem Treffpunkt oder Quartiersplatz, der für alle Bürger nutzbar sein kann. Das ist auch eine Forderung aus dem Stadtteilrahmenplan, dem eine umfangreiche Bürgerbeteiligung vorangegangen ist (www.bebauung-hofgut-mariahof.c…), sowie des Landschaftsplans zum FNP 2030.

Neben einem gestalteten Parkplatz als Ausgangspunkt zum FFH-Gebiet „Mattheiser Wald“ kann hier anstelle der geplanten Bebauung ein kleiner „Bürgerpark“ mit Rastplatz für Wanderer, Spielflächen und einem Gemeinschaftsgarten im Sinne der „Essbaren Stadt“ entstehen. Die Gartenfreunde Mariahof leisten in dieser Hinsicht schon gute Arbeit. Der einzige Ortseingang von Mariahof sowie das Hofgut erfahren dadurch eine enorme Aufwertung und schon am Ortseingang wird der Begriff „Gartenstadt“ erlebbar.

Sozialer Wohnungsbau ist in Trier eine selbst verantwortete Mangelware. Das alleine rechtfertigt aber keine aus einem momentanen Engpass heraus geborenen, kurzsichtigen Lösungen, die im Schnellverfahren umgesetzt werden.

Die derzeit geplanten Wohnblocks im sozialen Wohnungsbau können ebenso gut auf dem gegenüberliegenden Blumenfeld westlich des Hofguts oder in dem Neubaugebiet Brubacher Hof gebaut werden. Besser noch wäre es, bestehende Bausubstanz zu sanieren.

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